Qualitätssicherung

Ergebnis- und Qualitätssicherung

Die Entwicklung des Kindes, Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen ist für uns der Maßstab der Zielerreichung und dokumentiert das Ergebnis.

Unsere Standards:

– Hilfeplangespräche
– regelmäßige Projektbesuche
– Berichtswesen (CMS)
– Aus- und Weiterbildung der professionellen Akteure
– Supervision und kollegiale Beratung vor Ort

Je nach individuellem Bedarf und der konkreten Situation bieten die sozialpädagogischen Fachkräfte den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusätzliche pädagogisch und therapeutisch angeleitete Mensch-Tier- und Mensch-Natur-Begegnungen an. Dies dient vor allem zum Training sozialer Kompetenzen sowie zur Erreichung einer emotionalen Stabilität.

Unsere Maßnahmen:

– Austausch über Erfahrungen zur Effizienz der einzelnen Leistungen und Arbeitsschritte.
– Evaluierungen zur Zufriedenheit während und nach Ablauf der offiziellen Betreuung.
– Führung von einfachen Statistiken zum Vergleich von Aufwand und Wirkung.
– Integration eines Dokumenten-Management-Systems.
– Erfassung, Speicherung, Evaluierung und Dokumentation der Hilfemaßnahmen.
– Gewünschte wissenschaftliche Begleitung.

Unsere Aspekte:

– Individuelle Ausrichtung und Flexibilität
– Verlässliches und akzeptierendes Beziehungsangebot
– Alltagsorientierung und Selbstwirksamkeit
– Regelmäßige Beschulung
– Partizipation, Koproduktion und Freiwilligkeit
– Ausland / Soziokulturelle Teilhabe
– Steuerung durch das Jugendamt
– Ermutigende Unterstützung durch Anschlussmaßnahmen

Wissenschaftliche Verortung von „RESET Portugal“

Laut einer Studie von Klawe und Berner lernen diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsene in ihrer Umgebung zu „funktionieren“. Sie eignen sich Verhaltensmuster an, mit denen sie in ihrer Umwelt bestehen können.

Für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus problembehafteten Verhältnissen, deren Alltag bereits in frühester Kindheit durch Gewalt, Missbrauch in unterschiedlicher Form oder Beziehungsabbrüche geprägt ist, bedeutet das, sich Verhaltensweisen anzueignen, die die Gesellschaft als problematisch bezeichnet. Diese Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zeigen in ihrem alltäglichen Leben oppositionelles, aufsässiges, dissoziales oder aggressives Verhalten.

Die intensivpädagogische Jugendhilfemaßnahme „RESET Portugal“ orientiert sich hauptsächlich in seiner Strukturierung am Phasenmodell nach Villanyi und Witte:

Phase 1 (Diagnose)
Phase 2 (Delegitimieren)
Phase 3 (Neustrukturieren)
Phase 4 (Konsolidieren)
Phase 5 (Transfer)
Phase 6 (Normalisieren)

Phasenmodell nach Villanyi und Witte

Diesem Modell folgend sind Strukturbrüche zwischen Phase 1 und 2 (Distanzierung vom Herkunftsmilieu und Herausnahme aus dem gewohnten Alltag) sowie zwischen den Phasen 4 und 5 (Rückkehr) charakteristisch.